Operation

Primäres Ziel bei der Behandlung des Tumors ist die weitgehende Entfernung von Tumorgewebe und eventuellen Metastasen. Sehr oft ist der erste Schritt dabei eine Operation. Je früher der Krebs erkannt wird, also je weniger er im umliegenden Gewebe „verwurzelt“ ist, umso erfolgreicher wird die Operation verlaufen und umso höher ist die Chance auf vollständige Heilung.

Abgesehen von der Entfernung des Tumorgewebes und befallenen Lymphknoten ist ein weiteres Ziel der Operation bei Darmkrebs, den natürlichen Darmausgang zu erhalten. Dies hängt einerseits von der Lage des Tumors und andererseits vom Allgemeinzustand des Patienten ab. Mitunter ist es notwendig, vorübergehend oder dauerhaft einen künstlichen Darmausgang (Stoma) zu legen. Das bedeutet zwar zunächst eine Umstellung für den Patienten, ist aber heutzutage mit keinen großen Einschränkungen im täglichen Leben verbunden.

Referenz: Leitlinienprogramm Onkologie (Deutsche Krebsgesellschaft, Deutsche Krebshilfe, AWMF): S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom, Langversion 1.1, 2014, AWMF Registrierungsnummer: 021-007OL, http://leitlinienprogramm-onkologie.de/Leitlinien.7.0.html [Stand: 29.07.2015]




 


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