Strahlentherapie

Je nach Lage des Tumors und Behandlungsstrategie kann eine Strahlentherapie vor oder nach einer Operation erfolgen. Ebenso ist in bestimmten Situationen die Kombination mit einer Chemotherapie erforderlich. Durch die Bestrahlung werden die Zellen der Tumorregion zerstört – anders als gesunde Zellen können sich Tumorzellen nach der Bestrahlung nicht regenerieren und sterben ab.

Das Bestrahlungsfeld umfasst in der Regel nicht nur die Tumorregion selbst, sondern auch die benachbarten Lymphdrüsen. Deshalb wird bei Darmkrebs das gesamte kleine Becken bestrahlt.

Meinung des Arztes
Univ. Prof. Dr. Gabriela Kornek

Ärztliche Direktorin des AKH Wien.
Foto: CCC/Fotografie Sabine Gruber

Eine Strahlentherapie wird in der Regel vor oder manchmal auch nach einer Operation eines Mastdarmkrebses durchgeführt. Dies soll ein Wiederauftreten der Erkrankung im untersten Darmabschnitt verhindern. Die meisten Patienten werden vor der Operation bestrahlt. Die Nebenwirkungen der Strahlentherapie sind Durchfall während der Bestrahlungstherapie sowie in einzelnen Fällen Stuhl-Inkontinenz.