Therapievorbereitung

Bevor die Therapie – egal, ob Operation oder Chemotherapie – beginnt, hat der Patient wahrscheinlich schon eine große Anzahl an diagnostischen Untersuchungen hinter sich gebracht (Darmspiegelung, Sonographie, Labor, K-RAS-Befund, etc.), deren Ergebnisse die Wahl der individuell besten Therapieoption beeinflussen.

Der behandelnde Arzt klärt auf, welche Chancen und Risiken mit der jeweiligen Behandlung verbunden sind, welche Nebenwirkungen zu erwarten sind, und wie der Ablauf der Behandlungszyklen organisiert wird.

Es ist von Vorteil, wenn zum Arztgespräch ein nahestehender Mensch mitgenommen wird, der das Gefühl vermittelt, nicht alles alleine durchstehen zu müssen. Er leistet Beistand, eröffnet durch Fragen vielleicht neue Perspektiven und hilft, Gehörtes zu verarbeiten.

Um mögliche Komplikationen schon im Voraus zu vermeiden, wird der Patient vor Beginn der Chemotherapie vom behandelnden Arzt noch einmal gründlich untersucht, auch um mögliche „versteckte“ Infektionen aufzuspüren. Ebenso wird dieser zu anderen Fachärzten weiter überwiesen, um Zusatzinformationen über den Allgemeinzustand zu erhalten.

Diese Untersuchungen erfordern Zeit, sie sind aber äußerst wichtig für den weiteren Verlauf der Therapie.

Diese „Voruntersuchungen“ betreffen vor allem das Immunsystem, den Zustand der Nebenhöhlen, sowie mögliche Zahnprobleme (Wurzelentzündungen, etc.).
Vor Beginn der Chemotherapie sollten noch ein Zahnarzt und ein Internist aufgesucht werden.
Der behandelnde Arzt wird diese Untersuchungen sicher gerne koordinieren.