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Arzt und Patient
Gesprächsvorbereitung für den Patienten:
Die vorgesehenen Behandlungsschritte und eventuell vorhandene therapeutische Möglichkeiten sollte man sich von einem Arzt verständlich erläutern lassen. Im Falle von Verständnisschwierigkeiten ist Nachfragen wichtig. In jedem Einzelfall müssen alle an der Behandlung beteiligten Ärzte mit dem Patienten gemeinsam die individuell beste Behandlungsstrategie festsetzen.
Eine Untersuchung hat ergeben, dass das durchschnittliche Arzt-Patienten-Gespräch 7,6 Minuten dauert [*]. Um diese Zeit optimal zu nutzen, ist es gut, sich schon zu Hause auf dieses Gespräch vorzubereiten: sich im Vorfeld Fragen zu notieren ist genauso wichtig, wie während des Gesprächs mit dem Arzt nachzufragen.
[*] aus Medical Tribune, Nr. 7/2008
Je besser die Gesprächsvorbereitung ist, desto leichter wird es
- für den Arzt, Patientenfragen zu beantworten, eine Diagnose zu vervollständigen, und eventuell notwendige Folgeuntersuchungen und die Behandlung der Beschwerden einzuleiten.
- für den Patienten, konstruktive Fragen zu stellen und an den Entscheidungen, die die Behandlung betreffen, aktiv teil zu nehmen.
- Nehmen Sie, wenn möglich, eine Person Ihres Vertrauens, zum Gespräch mit dem Arzt mit - vier Ohren hören besser als zwei!
- Gibt es etwas, das Sie beim Ihrem letzten Gespräch mit dem Arzt nicht verstanden haben? Fragen Sie ihn einfach nochmal, denn nur die nicht gestellten Fragen sind die dummen.
- Gibt es Unklarheiten in Ihrem Befund (z.B. unverständliche Formulierungen, Fremdwörter)? Wenn ja, befragen Sie Ihren Arzt dazu.
- Bitten Sie Ihren Arzt auch, ev. eine Skizze zu machen, um Ihnen z.B. die Lage des Tumors oder die gewählte Vorgehensweise bei der Operation besser erklären zu können.
Es geht um die Gesundheit.
Die folgende Checklisten kann beim Arzt-Patienten-Gespräch behilflich sein (dieses PDF ist nicht barrierefrei):
Checkliste für das Arzt-Patienten-Gespräch (.pdf, 232K)
