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Ein Onkologe, eine Psychoonkologin und ein Rechtsanwalt beantworten Ihre Fragen. Ein Service der Selbsthilfegruppe Darmkrebs.
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Der Umgang mit den Nebenwirkungen der Therapie
Jede Behandlung im Zusammenhang mit einer Krebserkrankung hat ihre Nebenwirkungen, und jeder Patient reagiert unterschiedlich oder geht unterschiedlich damit um.
Viele Nebenwirkungen (Übelkeit, Erbrechen, Müdigkeit, etc.) können heutzutage mit Medikamenten sehr gut behandelt werden. Der behandelnde Arzt wird seinen Patienten/seine Patientin diesbezüglich beraten. Nichtsdestotrotz hat jeder Patient unterschiedliche Bedürfnisse, und es gibt hierzu keine allgemein gültige Regel, wie die Lebensqualität trotz Chemotherapie so gut wie möglich erhalten werden kann.
Anregungen für den Patienten:
- Der Patient sollte das tun, was ihm jetzt gut tut.
- Er sollte psycho-onkologische Hilfe von geschultem Personal annehmen – dies wird wahrscheinlich ihm selbst und den Angehörigen von Beginn an helfen, besser mit der Erkrankung zu leben.
- Wenn er will, sollten begleitende Therapien, die die körpereigenen Energiebahnen stimulieren, wie etwa Shiatsu, Reiki, etc. in Anspruch genommen werden – dies kann das Wohlbefinden fördern. Informationen hinsichtlich des Angebotes gibt es in den Krankenhäusern.
- Tatsächlich können diese begleitenden Therapien die schulmedizinische Behandlung jedoch nie ersetzen, wohl aber zu subjektivem Wohlbefinden beitragen.
- Entspannungstechniken können erlernt werden.
- Regelmäßige Bewegung kann positiv sein. Studien haben gezeigt, dass dadurch die psychische Verfassung und Lebensqualität verbessert werden konnten.
- Sollte ein künstlicher Darmausgang gelegt worden sein, hilft die Stoma-Schwester in jedem Krankenhaus in praktischen Fragen weiter (z.B. Wo kann ich geeignete Stoma-Unterwäsche kaufen?)
