Neueröffnung: Schwerpunktzentrum Verdauungstrakt

Dickdarmkrebs ist eine Erkrankung die uns alle betreffen kann, sei es als Erkrankte selbst, oder als Angehörige. In Österreich erkranken jährlich etwa 4500 Menschen an Dickdarmkrebs.

Durch die deutliche Prognoseverbesserung auch im fortgeschrittenen Stadium der Krebserkrankung können Betroffene zum Teil geheilt werden oder leben oft über mehrere Jahre mit dieser Erkrankung. Die Erkrankung und die Therapie können den Alltag auch der Angehörigen erheblich mitbestimmen. Umso mehr ist der Austausch in Selbsthilfegruppen zwischen Betroffenen und Angehörigen ein großes Thema. Dieses Angebot wird gerne von den Betroffenen in Anspruch genommen. Im Rahmen des Selbsthilfegruppentreffens können sich die Betroffenen auch mit ärztlichen Fachspezialisten außerhalb des Routinekrankenhausalltags austauschen, und Ihre Sorgen und Ängste aussprechen. Als Anlaufstelle für betroffene Personen bieten sie die Möglichkeit, durch Erfahrungsaustausch in einer Gemeinschaft miteinander über Aspekte der eigenen Erkrankung zu sprechen und sich über den Umgang mit dieser im Alltag zu informieren.

Am 1.2.2017 hat sich die Selbsthilfegruppe Darmkrebs zum ersten Mal an einem neuen Ort getroffen. Im Krankhaus der Barmherzigen Schwestern in Wien gab es dazu im Festsaal die erste Veranstaltung. In weiterer Folge wird sich die Selbsthilfegruppe in regelmäßigen Abständen dort treffen.

Im Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern wurde das bereits renommierte Darmzentrum der Chirurgie durch die Eröffnung einer eigenen Onkologie im Jänner 2017, unter der Leitung von Prim Prof Dr Öhler und Standortleiterin Frau OÄ Dr Ursula Vogl, zum Schwerpunktzentrum Verdauungstrakt. Mit einer tagesklinischen und stationären onkologischen Versorgung konnte nun an diesem Standort eine umfassende Versorgung und Behandlung von Krebserkrankungen etabliert werden. Die Patienten werden im interdisziplinären Tumorboard des Hauses besprochen und nach modernen Standards rasch einer optimalen Therapie zugeführt. Durch die enge Verbindung zur universitären Forschung und Teilnahme an klinischen Studien stehen frühzeitig neue Medikamente und Behandlungsmethoden zur Verfügung.

Von li nach re: Dr. Verena Weber, Standort-leitende Oberärztin Dr. Ursula Vogl, Prim. Univ. Prof. Dr. Leopold Öhler, Dr. Haleh Andalibi



 


Seitennavigation



Serviceboxen

Suche