Was ist und wie entsteht Darmkrebs?

Der menschliche Darm gliedert sich in zwei große Abschnitte:
den Dünndarm und den Dickdarm.

Bild vom menschlichen Magen-Darm-Trakt

Der Dickdarm ist 1,5 bis 1,8 m lang, und sein längerer Abschnitt (Grimmdarm) ist wie ein umgekehrtes "U" im Bauchraum gelagert.
In der medizinischen Fachsprache heißt dieser Teil Kolon.
Die letzten 15 bis 20 cm des Dickdarms sind besonders abgegrenzt, man nennt diesen Abschnitt Mastdarm (Rektum). Spricht man von Darmkrebs, so ist damit fast immer ein Kolon- oder Rektumkarzinom gemeint. Der Krebs geht dabei meist von der Schleimhaut aus, die den Darm auf der Innenseite auskleidet.
Krebserkrankungen des Dünndarms kommen sehr selten vor.

Rund 90% der Darmkrebserkrankungen entstehen aus gutartigen Schleimhautwucherungen, so genannten Polypen oder Adenomen. Darmkrebs entsteht meistens langsam - die Veränderung vom Darmpolyp zum Krebs (Karzinom) kann rund 10 Jahre dauern.

Das erklärt, warum gerade bei Darmkrebs eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung so wichtig ist: der Tumor oder seine Vorstufen können rechtzeitig erkannt und entfernt werden. Das verhindert das Entstehen von Sekundärtumoren (Metastasen) und verbessert dadurch die Heilungschancen.

Referenz: https://www.krebsinformationsdienst.de abgerufen am 29.07.2015




 


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